Samstag, 25. Februar 2012

Rezept: Korianderkartoffeln

Gestern gab es bei uns Korianderkartoffeln. Diese aromatischen Backkartoffeln stellen meiner Meinung nach eine gute Alternative zu normalen Wedges dar und sind genau so einfach zu machen. Absolut idiotensicher:

Korianderkartoffeln
Hier kommt das Rezept:

Zutaten (4 Portionen):

1kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
3EL Olivenöl
Koriandersamen (gemahlen)
Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden gründlich gewaschen. Man kann sie mit der kratzigen Seite eines Schwamms abreiben, um definitiv den ganzen Dreck zu entfernen. Entweder trocknet man die Kartoffeln dann mit einem Tuch ab oder lässt sie einen Moment stehen, bis sie trocken sind.

Dann werden die Kartoffeln längs halbiert, so dass jeweils zwei gleich große, möglichst flache Hälften entstehen.
Das Olivenöl wird in einen großen Gefrierbeutel gegeben. Dort hinein kommen nun die Kartoffelhälften. Der Beutel wird verschlossen (die Luft sollte man heraus drücken, ist ja kein Luftballon) und dann vorsichtig durchgeknetet, so dass die Kartoffeln von allen Seiten mit Öl benetzt werden.

Nun werden die Kartoffelhälften aus dem Beutel genommen und mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech (eventuell mit Backpapier) gelegt. Die Oberfläche der Kartoffeln wird nun gleichmäßig mit Korianderpulver bestreut. Hier sollte man nicht zu sparsam sein.

Dann werden die Kartoffeln für 40-50 Minuten im auf 200°C (Umluft 180°C) vorgeheizten Backofen gebacken, bis sie schön knusprig sind und Blasen werfen.

Erst nach dem Backen werden die Kartoffeln großzügig gesalzen.

fertige Korianderkartoffeln
Korianderkartoffeln im Detail
Bei uns gab es zu den Kartoffeln Krustenbraten und Salat mit Joghurtsoße, aber diese Kartoffeln kann man zu so ziemlich Allem essen. Wer kein grünes Korianderkraut mag (Seifengeschmack!), wird diese Kartoffeln trotzdem lieben, weil die Samen ganz anders schmecken. Traut euch!

Kommentare:

  1. Oh, mit Koriander kenn ich sie noch nicht. Ich habe bisher welche gemacht mit

    - Knoblauchöl und Rosmarin
    - Olivenöl und Sesam
    - Öl, Knoblauch, Salz und Pfeffer

    Und die sind eigentlich immer lecker!

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    1. Mit Sesam wiederum habe ich sie noch nie gemacht. Wird der nicht schnell schwarz?
      Ich muss das mal ausprobieren!

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    2. Ich nehme ungerösteten Sesam, der wird eigentlich nur goldbraun.

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  2. Gut, dass Du das mit dem Korianderkraut nochmal geschrieben hast. Ich finde das Zeug wirklich grauenvoll. Früher mochte ichs mal, habs dann wahrscheinlich irgendwann mal übertrieben. Olles Seifenzeugs!
    Aber das Rezept mit den Koriandersamen hört sich toll an! <3
    Kannte das bisher auch nur mit Knobi oder Rosmarin.
    *yammy*
    Werds direkt nächste Woche mal ausprobieren.

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    1. Viel Erfolg. Bitte lass mich wissen, wie sie geworden sind.

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  3. Ich hatte die Freude, an den Korianderkartofeln zu partizipieren. Außerdem waren noch viele andere Gäste da, die verdächtig oft in die Küche wuselten und Nachschlag holten. Die Kartoffeln schmecken wirklich super. Unbedingt ausprobieren!! Mu

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